Zwischenräume

 
Zwischen den ganzen Stimmen
dafür, dagegen
Hinter den ganzen Spektakeln
dem Kämpfen, dem Klagen.
In der Stille des Morgens
und der Weite der Nacht
bin ich und ich lausche hinein,
in den leeren Raum,
der gefüllt ist mit Möglichkeiten.
 
Hier sitze ich,
ich brauche nichts,
mein Kopf kommt zur Ruhe
und lässt alles vorbeiziehen.
All die Gedanken,
all die Stürme,
all die Meinungen,
alles Boote, die einen sicheren Hafen suchen.
Hier sitze ich
und bin.
 
Meine Tränen füllen mein Herz.
Ich umarme mein Herz.
Hier sitze ich
und bin.
Und ich sitze im Auge des Sturms,
still und ruhig.
Hier finde ich mich.
 
Und wenn ich sage, ich gebe mein Bestes,
dann kommt dieses aus mir.
Aus dem ich bin.
Es fließt auf Papier,
es knüpft Muster,
es singt und es umarmt alles.
 
Es gibt kein dafür, dagegen.
Es gibt hier kein kämpfen, kein klagen.
Hier sitze ich und ich bin.
Und ich lausche in die Stille und in den leeren Raum.
Und ich lade dich ein. Komm herein, komm zur Ruhe und zum einfach sein.

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