Wind...trag mich fort -Schreibherz-

Wind…trag mich fort

1) In einer kalten Wintersnacht,
ich war klein noch sehr,
lag ich in meiner Mutter Arm,
ihr Herz voll Liebe und Wärm.

Doch aus Stille wurde Hass,
als aufsprangen die Türn,
zwei Gestalten packten mich
und brüllten: Gib sie her!
Es ist des Königs begehrn.

Auf dem Pferd in dunkler Nacht,
weinend und am friern,
dacht ich dran, was Mutter ´sagt,
sollt sie mich verliern:

Ref.: Wind, Wind, trag mich fort,
nimm mich fort von hier,
Wind, Wind trag mich fort,
an einen andern Ort.
Wind, Wind gib mir Kraft,
ich will mit dir fliegen,
Wind, Wind hörst du mich?
Gib mir meinen Frieden.
(Die Freiheit, die wird siegen!)

2) Doch der Reiter hielt mich fest,
konnt ihm nicht entkommen,
vor mir stand die große Burg,
war noch ganz benommen.

Liegend vor des Königs Fuß,
die Kindheit ward genommen,
von nun an diente ich dem Thron
und hungern war mein Lohn,
aus Liebe wurde Hohn.

Und abends in dem Kämmerlein,
dacht ich an zu Haus,
was mir meine Mutter riet,
holt´man mich dort raus.

Ref.: Wind, Wind, trag mich fort,
nimm mich fort von hier,
Wind, Wind trag mich fort,
an einen andern Ort.
Wind, Wind gib mir Kraft,
ich will mit dir fliegen,
Wind, Wind hörst du mich?
Gib mir meinen Frieden.
(Die Freiheit, die wird siegen!)

3) Die Jahre zogen nun ins Land,
fand nicht meinen Frieden
und was mein Herz nur noch empfand,
war Hass,
gewiss kein Lieben.

So bat und flehte ich zum Wind,
er solle mich befreien,
in mir keine Hoffnung mehr
und mein Herz kalt und leer.
Stille wünscht ich so sehr.

Das Messer glitt aus meiner Hand,
die Stille ward gekommen,
Gedanken an mein Mutterherz,
das man mir einst genommen.

Ref.2x : Wind, Wind, trag mich fort,
nimm mich fort von hier,
Wind, Wind trag mich fort,
an einen andern Ort.
Wind, Wind gib mir Kraft,
ich will mit dir fliegen,
Wind, Wind hörst du mich?
Gib mir meinen Frieden.
Die Freiheit, die wird siegen!

Ref.: gesungen mit Lalalala, oder gepfiffen, auch zweistimmig möglich.

 

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2 Kommentare zu „Wind…trag mich fort“

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